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2017. október
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Lebenslauf von Zoltán Balog

Geboren am 7.01.1958 in Ózd (Nordostungarn). Verheiratet, Vater von fünf Kindern. Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Bibelgriechisch.

Parteilos.

1976 Abitur im Ev.-Reformierten Gymnasium von Debrecen
1974-76 Teilnahme in den Aufbaulagern der Aktion Sühnezeichen in der DDR (Wittenberg, Goppeln bei Dresden)
1977 Hilfsdrechsler in der Maschienenbauwerft DIGÉP in Miskolc, Arbeitssozialisationsprogramm mit jungen Roma
1978-1983 Theologiestudium in Debrecen und Budapest
1980 Gastsemester in Sprachenkonvikt der Evangelischen Kirche der Union in Ost-Berlin

Diakoniejahr in einem katholischen Altersheim in Ungarn.

1981-1983 4 Semester an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität in Halle/S.

In dieser Zeit aktive Teilnahme an den Friedensaktivitäten der evangelischen Kirche in der DDR. Kontaktperson zwischen dem sog. „konziliaren Prozess“ in der DDR und der illegale Friedensgruppe „Dialog“ in Budapest. Gemeinsame Studienarbeit mit Heino Falcke (Probst von Erfurt), Friedrich Schorlemmer – Wittenberg, Joachim Garstecki – Berlin, Markus Meckel – Berlin.

1983 Theologisches Examen in Budapest

BERUFLICHE TÄTIGKEITEN

1980 Katholisches Altersheim in Püspökszentlászló
1983-1987 Reformierter Pfarrer in Maglód und in 5 Diaspora-Gemeinden

Ausbau von Partnergemeinde-Kontakte zwischen Gemeinden in der DDR (Halle-Döhlau und Berlin-Sophiengemeinde) und Ungarn. Organisierung von Begegnungen zwischen kirchlichen Jugendgruppen aus der DDR und aus BRD (Worms, Tübingen) in Budapest und am Balaton.

Mitgestaltung von kirchlichen Friedenseminaren zwischen Ost und West in Budapest in Partnerschaft mit Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste (Volkmar Deile) und der Ev. Kirche in Rheinland. (Peter Beier, späterer Präses der Kirche)

1987-1989 Postgraduales Stipendium des Ökumenischen Rates der Kirchen in Tübingen
1989 Theologischer Berater der Konferenz Europäischer Kirchen

Seelsorger im Auftrag des Ökumenischen Rates der Kirchen in Ungarn für die Flüchtlinge aus der DDR im Aufnahmelager Csillebérc. (Mitbegleitung der Ausreisenden bis zur österreichischen Grenze)

1991-1996 Religionslehrer in der Deutschen Schule Budapest;
Gestaltung von Einführungsseminaren für Zuzügler aus Deutschland.
1991-1994 Kirchenpolitischer Berater der FIDESZ Fraktion (Jungdemokraten) im Ungarischen Parlament
1993-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ökumenischen Instituts an der Bonner Universität
Publikationen über das Thema Kirchen und Kommunismus in Ungarn und in der DDR.
1996-2006 Pfarrer der Deutschsprachigen Ev.-Reformierten Gemeinde in Budapest, Durchführung gemeinnütziger

Aktivitäten als Leiter des Protestantischen Forums (Beratung, Unterstützung siebenbürgischer kirchlicher und menschenrechtlicher Initiativen) als Leiter des deutsch-ungarischen Protestantischen Forums Veranstalter der ersten Chagall Ausstellung in Ungarn in Zusammenarbeit mit der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Budapest.

Als Forumleiter Mitbegründer der deutsprachigen Studiengruppe „Verlorene Jahre?“, die sich 5 Jahrelang der Aufarbeitung des Kalten Krieges aus kirchlich- theologischer Sicht widmete. Zusammenarbeit mit dem Ev. Akademie Weißensee (Ludwig Mehlhorn), der Ref. Kirchen in den Niederlanden (Laurens Hogebrink).

1996-1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Mentalhygiene an der Sportuniversität in Budapest
1998-2002 Berater des Ministerpräsidenten der Ungarischen Republik
1999-2012 Mitglied des Aufsichtsrats im Zwanzigsten Jahrhundert „Institut für mittel- und osteuropäische Geschichte“- und Gesellschaftsstudien; MitInitiator des Holocaust-Gedenktages am Haus des Terrors und regelmässiger Redner an der Veranstaltung

2002-2003 Leiter der Gesellschaftspolitischen Abteilung im Amt des Präsidenten der Republik Ungarn
2002 Abschluss als „Mentalhygiene-Spezialist” an der Sportuniversität in Budapest
2002 Wiederaufbau der ehemaligen deutschsprachigen ev.-ref. Kirche und ihr Gebäude mit Hilfe von deutschen Firmen wie Audi, RWE, Telecom usw. Wiedereinweihung in Anwesenheit von Mpr. B. Vogel und SPD Abgeordneter Markus Meckel
2003- Generaldirektor der „Stiftung für ein Bürgerliches Ungarn”, seit 2007 Vorsitzender des Kuratoriums
Als Minister für Hunamressourcen Ehrenvorsitzender der Ungarisch-Amerikanische Fulbright Kommission

Enge Zusammenarbeit mit den politischen Stiftungen aus der BRD über politischen Grenzen hinweg: Konrad Adenauer Stiftung, Hanss-Seidel-Stiftung, Friedrich- Naumann –Stiftung (z.B. „Centropa Projekt“für Dokumentierung der mitteleuropäischen Geschichte durch Festhalten von Familien biographien)

Mai 2006-2010 Abgeordneter im Ungarischen Parlament, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte, Minderheiten, für zivil- und religiöse Angelegenheiten

Seit 2006 muss sein Amt als Pfarrer ruhen, aber weiterhin führt er in seiner Kirchengemeinde Veranstaltungen durch, die das bessere Verständnis zw. der BRD und Ungarn und ihrer Kirchen dienen.

2007 Stellvertretender Vorsitzender der Fidesz-Fraktion und Vorsitzender des Fidesz Kulturkabinett
Seit 2010 Abgeordneter im Ungarischen Parlament durch die Komitatsliste von Borsod-Abaúj-Zemplén
Seit 2010 Staatsminister für soziale Integration im Ministerium für öffentliche Verwaltung und Justiz
Seit 2012 Mai Minister für Gesellschaftlichen Resourcen (Gesundheit, Soziales, Kultur, Bildung, Sport, Kirchen, Minderheit, Romaintegration)

EHRUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN

  1. Er hat die Rekonstruktion der deutschsprachigen ev. Kirche in der Hold Strasse, Budapest angeregt und geleitet, die in 2003 den Architektur Niveaupreis des Architektenverbandes in der Kategorie Gebäude-Rehabilitation erhielt
  2. Preis Pro Ecclesia (2000) von Oradea (Grosswardei – Nagyvárad)
  3. Im Oktober 2011 wurde er mit der Medaille des Präsidenten der Republik für die Schaffung der Europäischen Roma Rahmenstrategie ausgezeichnet.
  4. Mitglied des ungarischen Raoul Wallenberg Gedenk-Komitees (2012) *
  5. Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband (2013)
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